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Tower of Power → Englisch.


Tower of Power (dt.: „Turm der Macht“) stammt von Michael Baldwin, der das Spiel in einer Ausgabe der englischen Zeitschrift „Games and Puzzles“ veröffentlichte. Es wurde 1976 erfunden. In Frankreich wurde das Spiel 1986 als Tours (dt.: „Türme“) in der Zeitschrift „Jeux et Stratégie“ (Nr. 39) beschrieben. Außerdem behandelte der Niederländer Hans van Maanen das Spiel 1993 in dem Buch „Geen wolf en zeven geitjes“, der es „Rupsenoorlog“ („Raupenkrieg“) nannte.

Das Spiel ist eine zweidimensionale Mancala-Variante.

Spielregeln

Vorbereitung

Tower of Power wird auf einem Brett gespielt, das aus 8x8=64 Feldern besteht.

TowerofPower

Grundaufstellung

Jeder Spieler hat 15 Steine, die am Anfang der Partie, wie abgebildet, aufgestellt werden.

Ziehen

Weiß beginnt.

Es können nur eigene Steine bewegt werden.

Jeder Zug eines Spielers besteht aus zwei Teilzügen:

  • Die Steine, die in einer ununterbrochenen diagonalen, waagerechten oder senkrechten Reihe nebeneinander liegen, werden an einem Ende dieser Reihe aufgetürmt. Die Steine müssen vorher auf mindestens zwei Feldern gelegen haben. Gibt es Reihen, die länger als zwei Felder sind, kann auch nur ein Teil von ihnen zum Aufbau eines Turms genutzt werden. Es dürfen auch Steine von Türmen zu einem neuen Turm zusammengesetzt werden, wobei aber nur der oberste von ihnen dazu benutzt wird.
  • Danach werden die Steine eines Turms einzeln in eine Richtung waagerecht, senkrecht oder diagonal in ununterbrochener Folge verteilt. Ein Stein muss auf dem Ausgangsfeld zurückbleiben.
  • Es kann nur in die Richtungen verteilt werden, in denen für jeden Stein ein Feld vorhanden ist.

Ein einzelner, isolierter Stein kann aber auch bewegt werden. Er zieht ein Feld weit in jede Richtung, waagerecht, senkrecht oder diagonal.

Es besteht Zugzwang. Man darf also nicht aussetzen.

Schlagen

Wird beim Verteilen ein Stein auf ein Feld gesetzt, auf dem ein gegnerischer Stein steht, wird dieser geschlagen. Befindet sich dort ein Turm, wird nur der oberste Stein vom Brett genommen.

Es besteht kein Schlagzwang.

Spielziel

Es gewinnt der Spieler, der alle gegnerischen Steine gefangen nimmt.

Wenn kein Spieler den Gegner zugunfähig machen kann, endet die Partie unentschieden.

Quellen

Baldwin, M.
Tower of Power. In: Games & Puzzles Journal (England) Mai 1976, 16-17.
Maanen, H. van
Geen wolf en zeven geitjes . Uitgeverij Aramith, Bloemendaal (Niederlande) 1993.
Pingaud, F.
Empilez et rempilez. In : Jeux & Stratégie (Frankreich) 1986; 7 (Nr.39): 50-51.

Copyright

© Ralf Gering.
CC by-sa 2.5 Lizenz.

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