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Geisterfahrer (Deutsch)

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Geisterfahrer → Englisch, Portugiesisch.


Geisterfahrer wurde am 18. Februar 2004 von Ralf Gering (*1962) in Bad Breisig, Deutschland, erfunden. Es handelt sich um ein bizarres Spiel mit tiefschwarzem Humor, das sich am besten für Halloween eignet.

Zu den Besonderheiten des Spiels gehört, dass die Spielstücke meist paarweise verteilt werden und ein Zug fortgesetzt wird, wenn das letzte Spielstück in eine gefüllte Mulde gelegt wird, in der der Gegner dann in der Minderheit ist.


„Wie finden Sie Geisterfahrer?“ „Sehr entgegenkommend!“

Deutscher Witz


SpielregelnEdit

Geisterfahrer wird auf einem Brett gespielt, das aus 2x5=10 Spielmulden und einem großen „(Auto-)Friedhof“ besteht.

Jeder „Fahrer“ hat 25 „Autos“, einer weiße „Krankenwagen“, der andere schwarze „Leichenwagen“. In jeder Mulde sind am Anfang 5 „Autos“ einer Farbe, die weißen zuerst in der rechten Reihe (in der Abbildung unten die hellen Mulden), die schwarzen in der linken Reihe.

Die „Fahrer“ sitzen nebeneinander am unteren Ende des Spielbretts.


Geisterfahrerini

Grundaufstellung


Schwarz beginnt.

In jedem Zug entleert ein „Fahrer“ vollständig eine Spielmulde, dessen Inhalt mindestens zur Hälfte aus eigenen „Autos“ besteht.

Der Inhalt des „Friedhofs“ wird nie verteilt.

Die „Autos“ werden von Schwarz im Uhrzeigersinn, von Weiß gegen den Uhrzeigersinn auf die folgenden Spielmulden und manchmal auch auf den „Friedhof“ verteilt (beim Schlagen).

Enthielt die entleerte Mulde mehr eigene wie fremde „Autos“, werden zunächst Paare aus einem eigenen und einem gegnerischen „Auto“ und dann einzeln die restlichen eigenen „Autos“ pro Mulde verteilt.

Hatte die entleerte Mulde genauso viele eigene wie gegnerische „Autos“, werden zuerst ein einzelnes, gegnerisches „Auto“, danach Paare aus eigenen und gegnerischen „Autos“ und zuletzt das übriggebliebene, eigene „Auto“ verteilt.

Gerät das letzte „Auto“ in eine Spielmulde, die dann mindestens zur Hälfte eigene „Autos“ enthält, wird ihr gesamter Inhalt genommen und, wie beschrieben, weiterverteilt.

Fährt das letzte „Auto“ auf den „Friedhof“, ist der Fahrer noch einmal am Zug.

Der Zug endet, wenn das letzte „Auto“ in eine leere Spielmulde fährt oder in eine Spielmulde, welche mehr gegnerische als eigene „Autos“ enthält.

Beim Verteilen werden auf den „Friedhof“ nur eigene „Autos“ gestellt. Müsste in diesem Schritt ein Paar oder ein gegnerisches „Auto“ verteilt werden, wird der „Friedhof“ umfahren.

Es gewinnt der „Fahrer“, der als erster nicht mehr ziehen kann. Er bekommt so viele Punkte, wie der Verlierer noch ziehen muss, um auch seine „Autos“ auf den „Friedhof“ zu bringen. Fortsetzungszüge werden dabei jedoch nicht mitgezählt. Der Verlierer erhält Null Punkte.

QuellenEdit

Gering, R.
Geisterfahrer (Email in Yahoo's Mancala Games Mailingliste). 24. Februar 2004.


CopyrightEdit

© Ralf Gering
Unter der CC by-sa 2.5 Lizens.

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