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Dogon (Deutsch)

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Dogon → Englisch, Portugiesisch.


Dogon wurde von Ralf Gering am 6. März 2010 erfunden, der in Hain (Eifel) wohnt. Das Spiel ist eine Owarevariante, die an Alemungula erinnert.

Es gibt zwei Spielarten: Dogon "kulei" und Dogon "gagara". Kulei heißt auf Dogon "sechs" und gagara bedeutet im Dogon "acht", Dogon "kulei" wird auf einem 2x6-Brett gespielt, während Dogon "gagara" ein 2x8-Brett benötigt.

Das Spiel wurde nach dem Volk der Dogon in Mali wegen seiner großartigen Architektur benannt – Dörfer, die in Steilwände hineingebaut wurden ähnlich einigen “Pueblos” im amerikanischen Südwesten.

Spielregeln

Beim Dogon "kulei" haben die Spieler am Anfang der Partie vier Samen in jeder Mulde. Beim Dogon "gagara" haben sich secha Samen pro Mulde. Die Samen werden wie im Owarespiel gefangen. Das Säen geschieht in einem Schritt und die entleerte Mulde wird übergangen, wenn man genug Samen hat, um einmal ganz herum zu kommen.

Waurieini

Startposition (Dogon "kulei")

Falaise de Bandiagara

Dorf der Dogon, Kliff von Bandiagara (Mali)

Die Unterschiede sind:

  • Die Samen können in beide Richtungen gesät werden.
  • Es muss jedoch wenigstens ein Samen in eine gegnerische Mulde fallen.
  • Einzelstein dürfen nicht gesät werden, es sei denn, sie schlagen.
  • Die Spieler dürfen sämtliche gegnerische Samen auf einmal fangen, so dass er nicht mehr ziehen kann.
  • Sie müssen nicht dem Gegner zuspielen ("füttern").
  • Die Spieler müssen ziehen, außer wenn sie keinen Zug machen können, was dann zur Folge hat, dass sie aussetzen müssen, bis sie wieder spielen können.
Mesa Verde Cliff Palace

Pueblo Mesa Verde (Colorado, USA)

  • Für jeden Zug, den ein Spieler aussetzen muss, zahlt er seinem Gegner zwei Samen, es sei denn, sein Gegner hat den Zug davor aussetzen müssen, was somit die Partie beendet.
  • Wenn ein Spieler seinem Gegner nicht zahlen kann, endet die Partie auf der Stelle und die übrigen Samen gehören dem Spieler, der als letzter zog.
  • Andernfalls erhält jeder Spieler die Samen, die sich in seinen Mulden noch befinden, nachdem jeder Spieler einmal aussetzen musste.

Der Spieler, der die meisten Samen bekam, gewinnt. Wenn beide Spieler die selbe Anzahl gefangen haben, ist die Partie unentschieden.

Externe Links


Copyright

© Ralf Gering
Unter der CC by-sa 2.5 Lizenz.

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